Steildach

Ziegelgedeckte Steildächer gibt es seit über eintausendfünfhundert Jahren; irgendwas muss also dran sein. Stimmt: Steildächer sehen toll aus, schaffen Wohnraum unter dem Dach und lassen den Regen ablaufen. Gedeckt werden sie hierzulande meist mit Dachziegeln oder Dachsteinen. Beide haben ihre Vor- und Nachteile: Ziegeldächer sind unempfindlich gegen Schmutz, Moos und Algen und sehen mit dem Alter immer besser aus; Dachsteine aus Beton sind etwas günstiger, verbrauchen bei der Herstellung weniger Energie und sind absolut frostsicher. Welche Farbe darf´s denn sein? Da sollten wir vorher das Bauamt fragen, was geht, ansonsten geht heute so ziemlich alles. Und wenn Ihr schöner ausgebauter Dachboden sich im Sommer nicht in eine Sauna verwandeln soll, braucht es eine intelligente Dämmung, die hält nämlich nicht nur im Winter warm, sondern im Sommer auch kühl. Welche? Sagen wir Ihnen.

Flachdach

Das Flachdach an sich hatte lange Zeit ein eher, nun ja, flaches Image. Stichwort: Garagendächer, Gewerbehallen, Wasser auf dem Dach, Probleme mit Schnee... das war alles mal richtig, mit der Betonung auf „war“. Heute haben nicht nur Gewerbebauten, sondern auch richtig edle Villen Flachdächer, denn die bieten mehr als man denkt: mehr Wohnraum bis ganz oben ohne Schrägen; mehr Platz für Solaranlagen, Dachgärten, Dachterrassen, Wäschespinnen, Grillplätze oder ein Spieleparadies für die Kleinen; lichtdurchflutete Räume durch Oberlichter und Kuppeln – und zu guter Letzt ist ein Flachdach nicht nur leichter als ein Steildach, sondern in der Regel auch günstiger. Hört sich gut an? Fein, aber auch hier gibt’s eine Menge zu beachten, von der Wasserdichte bis zur Schneelast. Aber dafür haben sie ja uns...

Dachgauben und Mansarden

Sie machen den Unterschied zwischen einem ausgebauten Dachboden und einer richtigen Wohnung unter dem Dach: Dachgauben schaffen Stehhöhe am Fenster (endlich rausschauen ohne Bücken!) und Komfort bis hin zum Dachbalkon oder der Dachterrasse. Wir planen sie auf Wunsch beim Neubau eines Daches oder bauen sie nachträglich ein, zum Beispiel bei einer Dachsanierung. Und wir klären vorher, was Sinn macht und was überhaupt das Bauamt erlaubt. Eben typisch Kessel: Wenn wir was bauen, ist an alles ge-dacht...